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Bùmiào

09.07.2010 00:10:15 Uhr, geschrieben von Dr. Sooom
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Bùmiào? Ja, "Bùmiào". Die wenigsten unter euch dürften die Bedeutung dieses Wortes kennen, was mir wiederrum etwas Zeit für den Spannungsaufbau verschaffen dürfte. Bezieht sich das Wort "Bùmiào" womöglich auf dem Vollmond? Oder hat es etwas mit der Retina zu tun? Oder steht es vielleicht sogar noch für etwas weitaus schlimmeres?

Wer bereits meine vorhergehenden Blog-Einträge gelesen hat, wird wissen, dass ich all diese Fragen beantworten werde. Also lest mit ruhigem Gewissen weiter. Wer jedoch noch nicht in den Genuss dieser Blog-Einträge kam, den darf ich an dieser Stelle auf zumindest diese vier folgenden aufmerksam machen, da dieser – wie üblich – nahtlos an den letzten anknüpft: Einmal Blind und zurück, Die imaginäre Sonnenbrille, Das blaue Taschentuch und München 2.0.

Bevor’s nun aber wirklich losgeht, muss ich noch einen Nachtrag machen. Beim letzten Blog-Eintrag über die Reise nach München hatte ich nämlich komplett vergessen zu erklären, wofür die "2.0" in der Überschrift steht. Das ist relativ schnell erklärt, denn am Mittwoch, dem 16. August 2006, stattete ich dem Deutschen Museum einen kleinen Besuch ab und schoss lappische 62 Bilder vom Museum selber und noch 28 vom Münchner Karlsplatz. An dieser Stelle dürft ihr euch jedoch selber ausmalen, welche Abschnitte ich mir im Deutschen Museum ganz genau anschaute.

Und nun fragt ihr euch, warum ich den besagten Blog-Eintrag nicht einfach aktualisiert habe? Das hat zwei Gründe: Erstens möchte ich äußerst ungern nach einer Veröffentlichung eines Blog-Eintrages noch Änderungen durchführen und zweitens ist mir ein paar Tage nach der Veröffentlichung etwas Unvorstellbares passiert. Am Donnerstag, dem 25. Februar 2010, um 9:00 Uhr stützte ich nämlich meinen rechten Arm auf den linken ab und beugte mich scheinbar zu sehr nach vorne.

Dreimal dürft ihr nun raten, was passierte? Genau, der fünfte Finger rutschte unter den vierten und dann knackste es. Der fünfte Finger ist übrigens der kleine und der vierte der Ringfinger. Aber das wusstet ihr ja hoffentlich schon, oder etwa nicht? Nun gut, zu diesem Zeitpunkt sicherte ich meine alten Disketten und da die Motorik ja nicht eingeschränkt war, machte ich einfach weiter. Doch irgendwie schmerzte die ganze Angelegenheit dann doch so sehr, dass ich die Disketten mit der linken Hand nicht mehr vernünftig einlegen konnte.

Aus diesem Grund fuhr ich diesmal mit meiner Tante um 9:30 Uhr ins Welser Krankenhaus, auch bekannt als Klinikum Wels-Grieskirchen. Von 10:00 bis 10:15 Uhr war dann erstmal Warten angesagt, worauf die Anmeldung erfolgte. Um 10:20 Uhr wurden bereits zwei Röntgenbilder angefertigt und keine zehn Minuten später fand ein recht kurzes Gespräch statt, indem mir erklärt wurde, dass eine Fraktur bei der Fissurlinie an der Basis des linken Handgelenks vorlag. Zugleich bekam ich eine Gipsschiene, die den vierten und fünften Finger miteinschloss.

Diese beiden Finger waren folglich nicht nur eingebunden, sondern auch nach innen zur Handfläche gebogen, sodass ich aufgrund dieser fast rechtwinkligen Stellung das Einsetzen der Kontaktlinse komplett hinschmeißen konnte. Während der Montage durfte ich natürlich auch selber Hand anlegen, denn eine war ja noch funktionstüchtig, und diese blöde Schiene zur Fixierung halten. Um 11:00 Uhr ging’s schlussendlich wieder Richtung Heimat.

So, jetzt würdet ihr gerne ein Bild von diesem Monstrum an Gipsschiene, die über das Handgelenk bis kurz vor dem Ellbogen ging, sehen, stimmt’s? Tja, Bilder gibt’s zwar, nur veröffentlichen werde ich sie nicht. Ja, ich weiß, ich bin gemein. Aber wenn ihr die 37 Bilder allein von dieser potthässlichen Gipsschiene unbedingt sehen wollt, dann müsst ihr schon bei mir vorbei schauen. Allein meine Olympus E-620 mit einer Hand zu halten, war jetzt nicht gerade einfach.

Apropos, eine Hand: Das Zehn-Finger-System ging natürlich dann auch nicht mehr, da ich mit diesem Teil nicht einmal unter die Schreibtischplatte zur Tastatur gekommen war. Lediglich die linke STRG-Taste konnte ich noch gerade so mit dem Mittelfinger erreichen. Wäre mir solch ein Malheur irgendwann während meiner Oberstufen-Laufbahn passiert, hätte ich gleich das Schuljahr abhaken können.

Wer nun glaubt, dass dies der erste Bruch am linken Handgelenk war, der irrt, denn bereits am Samstag, dem 13. Jänner 2001, gegen 13:30 Uhr rutschte ich am Fliesenboden bei uns in der Küche aus. Der Versuch mich mit meiner linken Hand noch abzustützen endete mit einem Kahnbeinbruch. Bis Ostern musste ich damals zur Hauptschulzeit einen Gips tragen, was einerseits am Kahnbein selber und andererseits an der Osteoporose lag.

Erst durch diese Fraktur kam das ganze Spiel mit dem Osteoporosis Pseudoglioma-Syndrom ins Rollen. Aber das ist eine andere Geschichte. Kommen wir zum aktuellen Bruch wieder zurück. Da ich ja bereits von der Abend-HAK befreit war, hatte ich folglich eine Sorge weniger. Aber auch das Sichern meiner alten Disketten musste ich dadurch auf später verschieben, da ich mir auch die defekten Dateien notierte und dies mit einer Hand extrem lange dauern würde.

Daher schlage ich vor, dass wir unseren ständigen Begleiter, den Fluxkompensator rausholen und einen kleinen Zeitsprung wagen. Wir schreiben nun … ach, für fünf Tage zahlt sich solch eine Ankündigung nicht aus. Denn bereits am Dienstag, dem 2. März 2010, um 8:10 Uhr ging‘s erneut auf ins Welser Krankenhaus. Nach 20-minütiger Suche nach einem geeigneten Parkplatz erfolgte die Anmeldung um 8:50 Uhr.

Um 9:00 Uhr wurde mir diese klobige Gipsschiene endlich entfernt, wobei sie sogar eine kleinere Schere benutzen mussten, um die beiden Finger freizubekommen, da sie sie zuvor so gut an der Schiene angeklebt hatten, und meine linke Hand wurde kurz mit einem Waschlappen gereinigt. Die Freiheit währte aber nicht lange, da bekam ich schon den Kunststoffgips in Blau verpasst, bei dem der Winkel der Fingerstellung nun nur noch rund 70° betrug, und nicht mehr 90°, wie zuvor.

Mit zwei Röntgen-Aufnahmen ging’s um 9:20 Uhr gleich weiter und um 9:40 Uhr, nach fünfminütiger Warterei im Behandlungszimmer, bekam ich erneut u.a. eine Predigt bzgl. Vitamin D usw. zu hören, die mich irgendwie eh komplett kalt ließ. Nebenbei wurde mir nochmals bestätigt, dass es sich um eine Fraktur handelt. Der Heilungsprozess solch einer Fraktur kann rund vier bis sechs Wochen betragen.

Um 10:25 Uhr war ich schlussendlich wieder zu Hause und trotz der geringeren Größe des Gipses war es mir weiterhin nicht möglich die Kontaktlinse einzusetzen. Da ich mich aber irgendwie sinnvoll beschäftigen wollte, lud ich mir schlussendlich am Donnerstag, dem 4. März 2010, die WiiWare-Version von Phoenix Wright: Ace Attorney runter, welches ich mit nur einer Hand und auch ohne Kontaktlinse spielen konnte.

Effektiv fing ich erst am Freitag, dem 5. März 2010, zum Spielen dieses Titels an und durfte den Abspann bereits am Montag, dem 8. März 2010 begutachten. Denn mit einem hätte ich bei diesem Titel nie und nimmer gerechnet, nämlich dass er mich dermaßen fesseln würde. Die Spielzeit beträgt übrigens 42 Stunden und 17 Minuten. Doch wer oder was ist eigentlich Phoenix Wright?

Für all diejenigen unter euch, die mit der Phoenix Wright- bzw. Ace Attorney-Reihe nichts anfangen können, erkläre ich es kurz. Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Gerichtssimulation, die in zwei Phasen aufgeteilt werden kann: Gerichtssaal und Ermittlungen. Diese beiden Phasen wechseln sich je nach Geschehen ab und ein solch ein Titel aus dieser Reihe umfasst vier bis fünf verschiedene Fälle.

Bei der Ermittlungsphase stehen das Befragen von Personen und das Erkunden von Ortschaften im Vordergrund, wo hingegen im Gerichtssaal man auf der Verteidigerseite Widersprüche in Zeugenaussagen herausfinden muss. Alle Fälle sind zwar in sich komplett abgeschlossen, jedoch greifen sie innerhalb der ersten drei Ableger über. Soll heißen, dass man im zweiten Teil auf Charaktere aus dem ersten Teil treffen wird.

Nun aber Schluss mit diesem Exkurs eines Visual Novels, oder doch noch nicht? Richtig gelesen. Da mich der erste Teil nämlich mehr als nur fesselte, wollte ich umgehend den zweiten spielen und lud mir diesen gleich noch am selben Tag runter. Von Dienstag, dem 9. März 2010, bis einschließlich Montag, dem 15. März 2010, wurde der zweite Ableger namens Phoenix Wright: Ace Attorney: Justice for All binnen 75 Stunden und 21 Minuten durchgespielt.

An dieser Stelle dürft ihr euch nun selber die durchschnittliche Spielzeit pro Tag ausrechnen. Wenn jemand von euch einen Nintendo DS sein eigen nennt, soll – nein, muss er bzw. sie sich diesen Titel besorgen, wenn er bzw. sie eine extrem, bis zum letzten Satz spannende und fesselnde Story erleben möchte. Von mir kann’s hier nur eine absolute Kaufempfehlung geben. Das Preis-/Leistungsverhältnis der WiiWare-Version ist hingegen allerdings besser als bei den DS-Varianten.

So, da nun dank dem stacheligen Strafverteidigers die Zeit wie im Flug verging und der nächste Krankenhaus-Termin vor der Tür stand, kehren wir besser wieder zum eigentlichen Thema zurück. Am Dienstag, dem 16. März 2010, um 8:20 Uhr befanden wir, also ich und meine Mutter, uns wieder im Welser Krankenhaus und um 8:45 Uhr wurde mir mit Zuhilfenahme einer Handkreissäge der Kunststoffgips abgenommen.

Aber auch hier dauerte die Freiheit nicht lange, da gleich nach der routinemäßigen Desinfizierung des linken Arms ein neuer blauer Kunststoffgips angebracht wurde. Um 9:00 Uhr wurden dann noch drei Röntgen-Bilder geschossen und gute zehn Minuten später gab’s ein zweiminütiges Gespräch, in dem mir der 25. März 2010 als finaler Gipsabnahme-Termin genannt und eine Ergotherapie geplant wurde.

Damals, als ich mir das Kahnbein brach, wurde auch gesagt, dass ich eine Ergotherapie bekommen würde. Und was ist daraus geworden? Nichts, gar nichts. Vielleicht ist auch das der Grund, warum meine linke Hand langsamer ist, als die rechte. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich Rechtshänder bin. Kurios ist nur, dass ich damals, nach drei Monaten Gips, keine Therapie bekam, aber jetzt trotz vollfunktionstüchtiger Motorik. Naja, verstehe einer mal die Welt.

Kommen wir kurz aber mal zu einem komplett anderen Thema, denn der Webserver der Konsolenpodcasts bzw. des Spielecasts inkl. des Spielecast-Forums waren nur noch bis 1. April 2010 erreichbar. Aus diesem Grund habe ich mal die Initiative ergriffen und von Sonntag, dem 21. März 2010, bis einschließlich Montag, dem 29. März 2010, alle nur erdenklichen Seiten der Websites und das komplette Forum client-seitig gesichert.

Von diversen Websites habe ich zudem noch Screenshots angefertigt, wodurch sich der Aufwand etwas erhöhte. Schlussendlich wurden beim Forum 83.737 Dateien und 4.870 Ordner und für alle Websites 5.192 Dateien und 740 Ordner angelegt. Die Gesamtgröße beträgt rund 1,16 GB, wobei diese nach der Kompression nur noch handliche 78,2 MB ausmacht. Weitere Details hierzu sind in diesem Post des NextGen-Forums ersichtlich.

Bedenkt an dieser Stelle, dass die im oben verlinkten Post aufgelisteten Daten den Stand von Freitag, dem 9. April 2010, widerspiegeln. Am Mittwoch, dem 5. Mai 2010, kamen noch ein Ordner und elf Dateien hinzu. Diese Archive werde ich jedoch nicht online stellen, jedoch steht euch eine Übersicht über alle regulären Ausgaben des Nintendocasts, Xboxcasts, Playstationcasts, sowie der Konsolenpodcasts und dem Spielecast als PDF-Dokument zum Download bereit.

Download: Konsolenpodcasts-/Spielecast-Übersicht (238 KB, pdf)

Apropos, NextGen-Forum. Dieses wurde von Eric Ebelt (alias Darkfire), den ich bereits seit über drei Jahren virtuell kenne, als Nachfolge-Forum für das Spielecast-Forum am Samstag, dem 27. Februar 2010, ins Leben gerufen. Noch am selben Tag stellte er mich als Zweit-Administrator ein. Wer also mit Videospiele etwas anfangen kann, ist in der familiären Videospiele-Community herzlich willkommen. Und an dieser Stelle darf ich noch auf den Newsletter des NextGen-Forums aufmerksam machen, in denen immer alles schön von mir zusammengefasst wurde und immer noch wird.

Jaja, ich weiß: Ich soll zum eigentlichen Thema wieder zurückkehren. Nun gut, wie bereits weiter oben erwähnt, stand der nächste Krankenhaus-Termin am Donnerstag, dem 25. März 2010, um 9:45 Uhr an. Um 9:50 Uhr bekam ich endlich nach genau vier Wochen den Gips ab und um 10:00 Uhr wurden zwei weitere Röntgen-Bilder angefertigt. Beim finalen Gespräch um 10:10 Uhr wurde dann noch die Motorik kontrolliert und ich durfte Abschied nehmen, wobei ich diesmal auf die Ergotherapie bewusst verzichtet habe, da ja alles in Ordnung war.

So, wenn es in diesem Blog-Eintrag nur um diese lächerliche Fraktur gegangen wäre, hätte ich ihn bereits schon vor drei Monaten veröffentlichen können. Diese Fraktur stellt nur ein kleines, weiteres Glied in der Kette dar, jedoch nicht mehr. Zu Beginn habe ich euch geraten, euch die letzten zwei Blog-Paare durchzulesen. Das hatte einen Grund. Jetzt geht es nämlich wieder um das eigentliche Problem: Die Netzhautfalte.

Am selben Tag noch gegen 18:45 Uhr ging’s nämlich erneut zu meinem Wahlarzt zu einer Kontrolluntersuchung. Der Augendruck links lag diesmal bei 12 mmHg, was völlig in Ordnung war. Leider Gottes hat sich an der nervigen Netzhautfalte ebenfalls nichts geändert. Tja, und das war’s vorerst auch schon wieder. Aber keine Sorge: Das Ende ist noch nicht in Sicht – mit Nichten.

Mal 'ne Frage: Wie viel scrollt ihr? Bei meiner Maus, die seit Dienstag, dem 23. Juli 2002, im Einsatz war, musste ich nun immer häufiger feststellen, dass das Scrollrad nicht mehr vernünftig funktionierte. Und genau aus diesem Grund kaufte ich mir am Samstag, dem 27. März 2010, eine Logitech MX620, nachdem ich mir rund 30 weitere bei einem Elektrofachhandel in Wels angeschaut hatte. Weiters tauschte ich zugleich noch mein Logitech Internet Navigator Keyboard, die seit dem selben Zeitpunkt wie die oben erwähnte Maus im Einsatz war, durch eine neuere Auflage dieses Modells, welches in der HAK in Verwendung war, aus, da auch dort das Scrollrad bereits im Eimer war.

Vom Hardware-Exkurs nun wieder zurück zu meinem Auge und der Kontaktlinse. Kontaktlinse? Ja, diese konnte ich ja mittlerweile wieder einsetzen und das tat ich am Donnerstag, dem 1. April 2010, um 20:40 Uhr auch. Zuletzt trug ich sie am Dienstag, dem 23. Februar 2010, und zwar bis 19:30 Uhr. Folglich trug ich 37 Tage, eine Stunde und zehn Minuten keine Kontaktlinse, was einen Rekord im negativen Sinne seit meinen Aufzeichnungen von Dienstag, dem 1. Jänner 2008, bis einschließlich heute aufzeigt.

Da ich ja nun für relativ lange Zeit keine Kontaktlinse trug und sich u.a. ein Zylinder in meinem linken Brillenglas befindet, wollte ich nun wissen, ob dies sich negativ auf das Auge auswirken könnte. Folglich stattete ich meinem Optiker in Linz am Freitag, dem 2. April 2010, um 16:15 Uhr einen kleinen Besuch ab. Beim 35-minütigen Gespräch, welches um 16:35 begann, kam schlussendlich nur heraus, dass wir weder an der Kontaktlinse noch am Brillenglas etwas ändern müssten.

Nun war ein weiterer möglicher Verursacher für die ständigen Probleme aus der Welt geräumt. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sich im linken Brillenglas keine Dioptrien befinden. Die –16,5 Dioptrien befinden sich ausschließlich in der Kontaktlinse. Als ich wieder zu Hause ankam, wandte ich mich diesmal meiner neuen 4 GB Klasse 6 SDHC-Karte zu. Ihr fragt euch nun, was ich mit einer SDHC-Karte soll?

Diese Frage lässt sich sehr leicht beantworten: Ich brauche sie als Speicher für die Wii. Da nämlich auf meiner jetzigen 1 GB SD-Karte nur noch 391 Blöcke (50.048 KB) frei waren und der dritte Ableger der Phoenix Wright-Reihe sich mehr oder weniger im Anflug befand, habe ich nun von 21:45 bis 23:15 Uhr schön brav alle Daten einzeln über die Wii auf die neue SDHC-Karte verschoben, da kein Kartenleser im Haus diese neue Karte lesen konnte.

Wer nun glaubt, dass diese Aktion nur lappische 1,5 Stunden dauerte, der irrt, da ich auch noch sämtliche verschobenen WiiWare- und VC-Titel, sowie die Kanäle einzeln prüfen musste. Und genau diese Aktion dauerte weitere 2,5 Stunden, sodass ich erst um 1:45 Uhr nachts mit dieser Arbeit fertig wurde. Dafür habe ich nun wieder satte 22.945 freie Blöcke (2.936.960 KB) auf der neuen SDHC-Karte und Phoenix Wright darf kommen.

Puh, bis jetzt scheint ja relativ viel passiert zu sein und da ich mir am Mittwoch, dem 31. März 2010 und am Donnerstag, dem 8. April 2010, zahlreiche weitere Wuxia- und auch andere Filme bestellt hatte, folgt nun der obligatorische Filmtipp: Und diesmal mach ich es kurz und knapp und darf euch Zatoichi – Der blinde Samurai von Takeshi Kitano ans Herz legen. Tja, wenn man bereits so einige Wuxia-Filme besitzt, muss man auch in ein leicht anderes Genre hineinschmökern.

Der Grund, warum ich diesen Film hier besonders erwähne, liegt an der grandiosen dichten Atmosphäre und der schönen Aneinanderreihung der Story-Elemente ohne langweilige Pausen. Folglich darf sich dieser Film zu den Highlights in meiner Sammlung gesellen, was bei Ichi – Die blinde Schwertkämpferin von Fumihiko Sori nicht der Fall ist, da dieser Streifen eine extrem flache Story aufweist. Lediglich die Protagonistin sticht hier etwas hervor – leider.

Nun aber Schluss mit dem Filmtipp und rein in den De Lorean. Wir schreiben nun den letzten Samstag im April, den 24. um genau zu sein. Da mich der AppReader von ZoomText immer mehr ankotzte, musste endlich eine Alternative her. Da ich bereits in einer VM Balabolka leider nur unzureichend testen konnte, wagte ich den Versuch am Host-System – mit vollem Erfolg. Balabolka greift nun auf die SAPI-4-Stimmen meines Systems zu und liest mir nun quasi fast jede Art von Text vor.

Warum nur fast? Tja, einerseits gibt‘s Schalter für die Software, die mit einem Backslash eingeleitet werden. Daher machen manche Windows-Pfadangaben Probleme. Und andererseits gibt’s da dann auch noch die geschützten PDF-Dokumente, bei denen sich der Text nicht in die Zwischenablage kopieren lässt. Jedoch kann der Adobe Reader ja selber auf diese Stimmen zugreifen, wodurch das jetzt nicht so ins Gewicht fällt.

Viel entscheidender ist allerdings, dass ich mir jetzt alle Texte, die ich kopieren kann, mit nur einer Maustaste mir vorlesen lassen kann. Zuerst markiere ich hierfür den entsprechenden Textabschnitt. Durch die linke Maustaste neben der linken Maustaste bei meiner neuen Logitech MX620 wird nun die globale Tastenkombination STRG+UMSCHALT+A für Balabolka aufgerufen, der die Tastenkombination STRG+C emuliert und anschließend mir den Text in der Zwischenablage vorliest.

Laienhaft ausgedrückt: Ich bin nun endlich von ZoomText fast komplett unabhängig und kann nun auch andere Software wie zB den Feedreader 3.14 verwenden, was zuvor einfach nicht möglich war. Folglich brauchte ich den WIZZ RSS Reader in Firefox auch nicht mehr, wodurch ein weiteres Problem gelöst wurde, da dieses Add-on eine Sicherheitslücke aufwies und eh nicht mehr weiterentwickelt wurde. Zudem konnten 96 % aller Dateien auf den alten Disketten bis Freitag, dem 23. April 2010, erfolgreich gesichert werden.

Während dieser Zeit fragte ich übrigens noch einige PC-Händler bzgl. eines neuen Stand-PCs an. Und am Freitag, dem 7. Mai 2010, bestellte ich meinen neuen Stand-PC inkl. Windows 7 Professional x64 und Microsoft Office 2007 Small Business für 1.783,20 EUR bei einem Welser Fachgeschäft. In dieser Kiste sind u.a. folgende Komponenten verbaut: Intel Core i7 960, 3 x 2 GB DDR3,, Radeon HD 5770, 1,5 TB Seagate-HDD, Plextor-DVD-Brenner, Lite-ON-Blu-ray-Laufwerk und ein 3,5" Kartenleser.

Wer mehr wissen möchte, darf mich ruhig kontaktieren, aber da an diesem Tag noch etwas anderes anstand, wechsle ich nun erneut das Thema. Da ich nämlich im April einige Probleme bei der Kontaktlinsenentnahme hatte, war erneut ein Termin beim Optiker angesagt. Dieser ging von 16:02 bis 16:37 Uhr und endete recht ernüchternd, da nichts festgestellt werden konnte. Folglich blieb mir nichts anderes übrig als die Situation weiter zu beobachten.

Einen Aspekt hatte ich bis jetzt komplett außer Acht gelassen: Meine Olympus E-620. Am Montag, dem 10. Mai 2010, um 10:20 Uhr stattete ich nämlich meinen Fachhändler in Wels einen weiteren Besuch ab und kaufte mir das Weitwinkelobjektiv ZUIKO ED 9-18 mm, 1:4,0-5,6 für 530,00 EUR und dazu noch eine M+ 2 GB xD-Karte für satte 16,99 EUR als Pufferspeicher, sollte die 4 GB der CF-Karte einmal nicht mehr ausreichen.

So, und nun wird’s wieder Zeit für einen weiteren Arzt-Termin, oder? Nun gut, am Mittwoch, dem 12. Mai 2010, um 18:40 Uhr wurde bei mir durch meinen Wahlarzt der Augendruck gemessen, der bei 10 mmHg lag. Anschließend schaute ich dann noch kurz bei der Abend-HAK vorbei, um mir das 7. und 8. Semesterzeugnis abzuholen. Da es leider immer noch Leute gibt, die nicht täglich ihr E-Mail-Postfach überprüfen, konnte ich mir nur das 8. Semesterzeugnis gleich abholen, wohingegen das vom 7. noch im Sekretariat auf mich warten durfte.

Einen Tag bevor ich mir eine Woche später meinen neuen Stand-PC abholte, besaß ich schlussendlich doch noch das 7. Semesterzeugnis. Das Kapitel Abend-HAK scheint nun fast abgeschlossen zu sein, aber auch nur fast, aber darauf komme ich noch später zu sprechen. Jetzt widme ich mich erneut meinen neuen Stand-PC zu, dem ich dann am Mittwoch, dem 19. Mai 2010, um 21:00 Uhr mit Windows 7 das Leben einhauchte.

Da ich in der Zwischenzeit jedoch nicht herausfinden konnte, wie ich vernünftig an die ViaVoice-SAPI-4-Stimmen kommen konnte, blieb mir leider nur eine Möglichkeit, und zwar die Installation von ZoomText und anschließender Kastration. Was soll denn das nun wieder heißen? Okay, wer sich im Software-Sektor nicht besonders auskennt, darf die nächsten drei Absätze überspringen. Und nun erklär ich es für alle Interessenten.

Während der Installation von ZoomText 9.18.8 wurde der Windows-Login-Support deaktiviert und der Vorschlag zur Deaktivierung der Kantenglättung missachtet. Nach der Installation wurde der Grafiktreiber "Ai Squared Mirror Driver" deaktiviert. Weiters wurde der Dienst "ZoomText Helper Service" beendet und deaktiviert. Weiter ging’s mit der Löschung aller AHOI-Add-ins für Word 2007, Excel 2007 und Outlook 2007.

Zu guter Letzt, und jetzt wird’s gefährlich, wurde noch der eigentliche Übeltäter durch eine Löschung von zwei Registrierungsschlüsseln quasi eliminiert. Zwar deaktivierte ich während der Installation bewusst den Windows-Login-Support, trotzdem wurde die Anwendung ZtUac64.exe beim Systemstart ausgeführt. Und genau diese blöde Anwendung verursachte einige Probleme am System, die die Entwickler selber scheinbar noch nicht kannten oder nicht wahr haben wollen.

Zu den Problemen zählen u.a., dass in Word 2007 nach vorangegangener UAC-Abfrage markierter Text weiß auf schwarz dargestellt wurde, und nicht wie normal schwarz auf violett. Zudem verschwanden in Word nach dem Einfügen einer neuen Zeile bestimmte Textabschnitte, die schlussendlich erst nach einem Auf- und wieder Abscrollen ersichtlich wurden. Und zu guter Letzt stand "-ON" bzw. "-OFF" nach einem Eintrag in der Auflistung beim Reiter "Ansicht" bei den Ordneroptionen. Durch die Löschung des folgenden Schlüssels bzw. Ordners wurden all diese Probleme behoben: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Accessibility\ATs\AiSquared_ZoomTextUAC_v9.1.

HALT! Hier dürft ihr wieder einsteigen. Balabolka wurde logischerweise auch gleich auf das neue System installiert, jedoch schien der Audio-Export noch nicht vernünftig zu klappen, woran sich bis zur Veröffentlichung dieses Blog-Eintrages auch nichts mehr änderte. Da ich diese Funktion aber eh selten verwende, fällt das jetzt nicht so ins Gewicht. Lediglich die Spezialwörterbücher durfte ich erneut mit Inhalt füllen, was ich zuerst bedauerlicherweise ohne Admin-Rechte machte, wodurch sie nicht gespeichert wurden. Folglich durfte ich den Schmarrn ein zweites Mal eingeben.

Und weiters scheint der Adobe Reader nicht mehr auf die SAPI-4-Stimmen unter Windows 7 zugreifen zu wollen, sodass ich mir geschützte PDF-Dokumente nicht mehr vorlesen lassen könnte, wäre da nicht die VM. VM? Ja, die virtuelle Maschine, denn am Samstag, dem 29. Mai 2010, um 7:30 Uhr wurde mein alter Stand-PC mittels vConverter 4.2.289.0 und ehemals Sun’s VirtualBox, nun als Oracle VM VirtualBox bekannt, auf den neuen Stand-PC komplett virtualisiert. Der Platztausch der beiden Stand-PCs erfolgte bereits am Sonntag, dem 23. Mai 2010, sodass der alte Stand-PC genau 2.860 Tage in Verwendung war.

Okay, kommen wir nun zum Kauf eines weiteren … "MOMENT MAL!" Hm? Oh, ja, stimmt. Da war ja noch was. Am Freitag, dem 14. Mai 2010, wurde nämlich der fünfte Fall für Phoenix Wright: Ace Attorney veröffentlicht, denn ich natürlich haben musste. Und so kam es, dass ich diesen Fall von Freitag, dem 14. Mai 2010, bis einschließlich Montag, dem 17. Mai 2010, binnen 34 Stunden und 15 Minuten behandelte.

Aber damit war noch lange nicht Schluss, denn am Freitag, dem 21. Mai 2010, wurde der dritte Ableger der Phoenix Wright-Reihe namens Phoenix Wright: Ace Attorney: Trials and Tribulations im Wii Shop veröffentlicht. Diesen heißersehnten WiiWare-Titel spielte ich dann von Samstag, dem 22. Mai 2010 bis einschließlich Freitag, dem 4. Juni 2010, binnen satten 97 Stunden und 33 Minuten durch, wobei ich zwei Tage aufgrund meines neuen Stand-PCs komplett pausieren musste.

So, nachdem nun das Meisterwerk eines Visual Novels Geschichte war, kommen wir nun zu dem von mir weiter angesprochenen Kauf eines weiteren … "30.000!" Hm? Ah, ja, das 30.000. Bild, eine Wolke am Morgenhimmel, wurde am Dienstag, dem 25. Mai 2010, um 5:35 Uhr auch noch geschossen, allerdings logischerweise nicht mit dem Objektiv, welches ich mir am Dienstag, dem 8. Juni 2010, um 17:55 Uhr kaufte. Doch welches Objektiv habe ich mir diesmal gekauft? Es handelt sich hierbei um das ZUIKO ED 14-54 mm, 1:2,8-3,5, ein nicht nur lichtstarkes, sondern auch extrem scharfes Objektiv, für 590,00 EUR.

Nach dem Kauf ging’s erneut zur HAK 1 Wels, nur diesmal holte ich mir meine Gerätschaften ab, damit sich alle Komponenten bei mir zu Hause zusammen befänden, sollten sie abgeholt werden. Am Freitag, dem 11. Juni 2010, kam dann noch Super Mario Galaxy 2 raus, welches mich jedoch nicht so richtig fesseln konnte, aber besser als New Super Mario Bros. Wii ist’s auf alle Fälle.

Am Samstag, dem 12. Juni 2010, ab 15:00 Uhr stand die Hochzeit meines Cousins an und ich durfte in meinem Element sein. An diesem Tag schoss ich mit nur einer Akkuladung satte 2.518 Bilder, da der andere Akku gleich beim ersten Bild den Geist aufgab. Ich hätte ihn wohl doch vorher aufladen sollen. Aber mit den Bildern ging ja nochmal alles glatt. Aber ich habe nicht nur Bilder geschossen, sondern auch zwei Stunden, vier Minuten und 41 Sekunden gefilmt.

Aber auch beim Camcorder bekam ich mit den beiden Akkus gegen Ende hin Probleme, da einer bereits defekt war. Gott sei Dank gab’s in der Kirche 'nen Saft, sonst hätt’s haarig werden können. Eines jedoch wurmte mich schon, und zwar die Helligkeit in der Kirche. Der interne Blitz meiner E-620 ist jetzt nicht auch sonderlich Lichtstark, zumal bei Weitwinkelaufnahmen mit Blitz ein Schattenwurf wegen der neuen Objektive am unteren Bildrand klar erkennbar war, sodass ich meinem Fachhändler erneut einen Besuch abstatten musste.

Nämlich bereits am Samstag, dem 26. Juni 2010, kaufte ich mir, wenn auch nicht aus Herzenslust, den Zusatzblitz Olympus FL-36R für satte 215,00 EUR und nachher noch eine 2 TB externe Seagate-HDD für 119,00 EUR, damit ich endlich mal ein Voll-Backup meines neuen Stand-PCs anfertigen konnte. Zum Voll-Backup werde ich später noch etwas mehr sagen. Und ganz nebenbei führte ich am Donnerstag, dem 17. Juni 2010, das kostenlose Upgrade auf Microsoft Office 2010 Professional durch und sparte mir somit rund 170,00 EUR. Eine Frage bleibt trotzdem noch offen: Warum musste ich mir jetzt unbedingt einen Zusatzblitz holen?

Tja, ganz einfach: Am Montag, dem 28. Juni 2010, standen die mündlichen Matura-Prüfungen von meiner Klasse und anschließend die Maturafeier an. Von 6:40 bis 19:10 Uhr befand ich mich folglich in der HAK 1 Wels, hörte mir alle Prüfungen an und schoss zudem noch 248 Maturafotos. Ich fuhr lediglich kurz heim, damit ich mir meinen Camcorder und den Zusatzblitz schnappen konnte und kam anschließend zehn Minuten zu spät zur Maturafeier, die bereits um Punkt 20:00 Uhr begann.

Aufgrund der wurmigen Location, wobei hier der Gang gemeint ist, konnte ich mein Stativ für den Camcorder nicht vernünftig aufstellen, sodass ich mich ausschließlich auf die Bilder konzentrierte und gleich 835 Stück davon schoss, und zwar zumeist mit dem neuen FL-36R. Wenn der Blitz sich schneller aufgeladen hätte, hätte ich noch wesentlich mehr Bilder schießen können. Gefilmt habe ich schlussendlich dann doch nicht und von den einzelnen Matura-Prüfungen habe ich ebenfalls bewusst keine Bilder angefertigt.

So, diese Tätigkeit für meine ehemalige Klasse habe ich nun auch hinter mir. Zudem war ich noch aus einem weiteren Grund anwesend: Dieser Tag, also der 28. Juni 2010, könnte nämlich meinen letzten Tag an der Abend-HAK darstellen. Wie um Himmelswillen komm ich nun auf diese, für manche Leute, absurde Aussage? Im Laufe des Monats Juni musste ich nämlich erneut eine Veränderung an meinem linken, noch sehenden Auge feststellen.

Und erst jetzt darf ich eine Frage von ganz weit oben beantworten. Die Veränderung am Auge betraf nicht die Retina. Um aber meine Vermutung bestätigt zu haben, fuhren wir, also ich und meine Mutter, erneut zu meinem Wahlarzt, und zwar letzten Donnerstag, dem 1. Juli 2010. Um 19:25 Uhr wurde die linke Pupille erweitert und von 19:40 bis 20:05 Uhr fand die Untersuchung statt. Der Augendruck links lag übrigens bei 10 mmHg, aber deswegen war ich nicht gekommen.

Bereits am Dienstag, dem 7. Juli 2009, hat sich dieses Etwas leicht angekündigt, jedoch war es für mich damals noch nicht erkennbar. Das änderte sich allerdings im letzten Monat merklich und sogar störend. Wer die vorhergehenden vier Blog-Einträge aufmerksam las, weiß bereits, um was es eigentlich bei dieser Untersuchung letzten Donnerstag ging. Ja, es ist der Katarakt, auch als Grauer Star bekannt.

Die einzige Behandlungsmöglichkeit bei diesem Erkrankungsbild liegt in der Entfernung der Linse, und zwar operativ. Ich zähle mal kurz auf, was alles dabei schiefgehen könnte: Teile der Linse wurden nicht entfernt, Nachstar, Beschädigung der Iris (begünstigt durch die abgeflachte Vorderkammer), Beschädigung der Linsenkapsel, infolgedessen Austritt des Glaskörpers, der Glaskörper kann an der Netzhaut ziehen (Folge: Ablatio retinae), und, und, und …

Dieses Krankheitsbild kann und wird sich weiterhin verschlechtern. Es ist nur noch eine Frage von Wochen, Monaten oder in unwahrscheinlichen Fällen sogar Jahren, bis ich mich unter‘s Messer legen werd müssen. Wenn man bedenkt, dass sich die Situation im letzten Monat deutlich verschlechterte, dann könnte diese OP noch dieses Jahr stattfinden. Und diese beschissene Netzhautfalte ist ja auch noch immer da und stört ebenfalls.

Aber die Probleme hören noch lange nicht auf. Am Samstag, dem 3. Juli 2010, wollte ich endlich mal ein Voll-Backup meines Stand-PCs anfertigen, doch daraus wurde nichts. Für einen Bruchteil einer Sekunde war der Saft weg und zugleich auch das Voll-Backup. Es waren bereits rund 700 GB von 1,1 TB gesichert und dann so was. Folglich startete ich das Backup umgehend erneut, um am nächsten Tag denselben Mist nach ca. 580 MB zu erleben. Der dritte Voll-Backup-Anlauf findet übrigens am kommenden Montag, dem 12. Juli 2010, statt, sofern das Wetter mitspielt.

Und es geht noch weiter: Als ich letzten Sonntag die Batterien für meinen neuen Zusatzblitz Olympus FL-36R wechseln wollte, musste ich feststellen, dass dieses Ding gar nicht mehr blitzte. Also war dieses Teil bereits nach acht Tagen buchstäblich im Afterballen. Wenigstens konnte ich ihn problemlos am Montag, dem 5. Juli 2010, beim Fachhändler in Wels austauschen, sodass dieses Problem bereits behoben wurde.

Aber was ist nun mit dem Vollmond? Tja, der Mond ist für ca. 25 % pro Monat mein ständiger Begleiter. Von Mitte 2005 bis Mai 2007 geriet mein Tag-Nacht-Rhythmus komplett außer Kontrolle. Es endete damit, dass ich um 15:00 Uhr ins Bett ging, um von 22:00 bis 6:00 Uhr morgens für die Schule lernte und nachher noch den Unterricht besuchte. Ab Mai 2007 habe ich es nun soweit unter Kontrolle, dass drei Wochen normal und eine vertauscht sind.

Um also wieder in einem normalen Tag-Nacht-Rhythmus zu gelangen, brauche ich rund fünf Tage, in denen ich jeweils um zwei Stunden später zu Bett gehe. Wenn ich diese Prozedur beschleunige, haut’s mir wieder alles durcheinander und ich schaffe es nicht mehr drei Wochen in einem normalen Rhythmus zu verweilen. Das Bild oben wurde übrigens am Donnerstag, dem 29. April 2010, um 2:56 Uhr aufgezeichnet und ich war putzmunter.

So, und erst jetzt kann ich das Wort "Bùmiào" erklären. Bùmiào ist die Pinyin-Schreibweise von 不妙 und laut diversen Wörterbüchern wird es vor allem umgangssprachlich genutzt. Auf Deutsch bedeutet es so viel wie: "etwas läuft nicht gut", "alles andere als gut" bzw. "ungünstig". Jetzt wisst ihr, wie’s um mich bestellt ist.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass ich im NextGen-Forum solange als Admin tätig sein werde, wie’s mir möglich ist, zumal ich Eric Ebelt (Darkfire) in den nächsten Tagen eh noch zahlreiche Unterlagen zur Verfügung stellen werde, sodass er meinen Job ohne Probleme übernehmen wird können, sollte ich irgendwann mal nicht mehr zur Verfügung stehen.. Meinen aktuellen Status könnt ihr ja hier in diesem Thread aus dem NextGen-Forum nachlesen. Und solltet ihr Fragen haben, dann stellt sie mir bitte dort. Für all jene, die dort nicht angemeldet sind, stehen natürlich die üblichen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen:
Bevor es zu einer Operation kommen wird, wird mit Sicherheit noch, wenn auch mit Mühen, ein Blog-Eintrag veröffentlicht werden … und als Musiktipp zu meinem 23. Geburtstag: Yong Yuan De Ai Ren (Eternal Lover, 永远的爱人) von Joey Yung (容祖儿).

Sehenswertes

Blog

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23. Mai 2012
Der Nebel
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9. Juli 2010
Bùmiào